Sie sind natürlich nicht unbedingt notwendig - im Prinzip tun es auch einige weisse Untertassen - nichts desto trotz können sie nützlich sein und Ihnen zudem auch noch ein kleines Stück China in ihr Atelier bringen. Außerdem lassen sie sich leichter Abdecken, was bei öfterem und längerem Unterbrechen Ihrer Arbeit ein wesentlicher Vorteil ist.
Zwei Systeme können unterschieden werden und sie haben Vor- und Nachteile.Beide sind in der Regel aus Keramik.
Beim ersten System sind mehre kleine Mulden meist kreisfömig angeordnet und einem Deckel verhindert bei Arbeitsunterbrechungen das Austrocknen. Der Vorteil ist, das die einzelnen Mulden nahe beieinanderliegen, was das Mischen von Farben erleichtern mag. Andererseits sid die Mulden relativ klein.
Das zweite System besteht aus Einzelschälchen, die übereinander gestapelt werden können und sich dann bei einer Arbeitsunterbrechung gegenseitig abdecken. Ein Deckel verschließt das oberste Schälchen. Diese Schälchen fassen meist mehr Farbe.
Gesicherte Angaben seit wann Farbmischschälchen eingesetzt werden, sind mir bis heute nicht bekannt. Ich erinnere mich aber gerne an einen Besuch in einem kleinen Antiquitätengeschäft, wo ich zwei wunderschöne schlichte Schälchen aus der Ming-Dynasty gesehen habe.
Sollten Sie hierzu oder auch zu anderm rund um die "4 Schätze der Studierstube" mehr wissen, so würden wir uns herzlich freuen, wenn Sie uns Ihr Wissen zugänglich machen würden. Gern verweisen wir dann auch auf Sie als Author. Schreiben Sie bitte an r.dreger@4-treasures.com