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Wissenswertes

Wir haben uns für die Bezeichnung Reibesteine und gegen Reibsteine entschieden, auch wenn dies die Richtigere sein sollte, da sich die Schreibweise mit "e" inzwischen durchgesetzt zu haben scheint. Die Bezeichnung Tintenstein ist nicht richtig, auch wenn die englische Bezeichnung Inkstone dies logisch erscheinen lässt. Tuschstein und Tuschestein sind es ebenso nicht, denn Tuschestein ist die korrekte Bezeichnung für das feste, gepresste Tuschestück, das unter Zugabe von Wasser auf dem Reibestein zu flüssiger Tusche verrieben wird.

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Industriesteine Manufaktursteine Künstlersteine

Reibesteine werden aus Schiefer gefräst und geschnitzt. Es gibt auch aus Steinstaub gepreßte Steine - jedoch bieten wir diese auf Grund Ihrer minderen Qualität nicht an. Wir unterscheiden 3 Arten von Steinen

Industriesteine - Sie können gut sein, zu mindestens wenn das verwendete Ausgangsmaterial gut ist und zuvor ausgesucht wurde und auch die Fertigung selbst sorgfältig erfolgte. Wie bieten Ihnen einige von Ihnen in Studienqualität an.

Manufaktursteine - Sie werden in Kleinserien in Handarbeit gefertigt. Bereits bei der Materialauswahl erfolgt die notwendige Sorgfalt und weiter bei jedem Arbeitsschritt. Bewährte, sehr schöne Dekore werden wiederholt und lassen sich so trotz vieler Arbeitsschritte zu Ihrer Fertigung kostengünstig anbieten. An einem so gearbeiteten Stein können Sie lange Freude haben.

Künstlersteine - Künstler wählen in der Regel die besten Steine für Ihre Arbeiten, denn diese lassen sich meist auch am besten bearbeiten und sind auch aus der Sicht des Künstlers ein wesentlicher Wertbestandteil seiner Arbeit. Das Design ist immer dem Stein angepasst bzw. wird häufig auch die Art und Struktur des Steines selbst mit in den Entwurf einbezogen. Spätestens hier entscheiden natürlich persönliche Vorlieben des Künstlers und später Ihre als Käufer. Ich persönlich bin immer zwischen aufwendig geschnitzten Arbeiten und ganz klaren mit minimalistischen oder auch keinen Verzierungen hin- und hergerissen. Ich habe das Problem für mich mit dem Besitz von zwei Steinen gelöst, habe es mir aber auch zur Auflage gemacht, nicht mehr zu besitzen, denn in diesen Steinen ist sicherlich eine "Suchtgefahr" enthalten.  

 

Kauftipps - Lassen Sie mich zwei Wege aufzeigen. Erster Weg: Verzichten Sie am Anfang auf einen Tuschestein und üben Sie mit Flüssigtusche. Bitten Sie Kollegen, einmal Ihre Steine nutzen zu dürfen und entscheiden Sie sich dann für irgendwann für einen guten Manufakturstein, wenn nicht gar für einen Künstlerstein. Zweiter Weg: Sie wählen einen Stein in Studienqualität und beobachten hier das Angebot an Künstlersteinen um im geeigneten Moment zuzuschlagen. Verpassen Sie diesen Moment aber nicht, die Künstler variieren einige Motive, aber viele der Steine sind wirklich nur ein einziges mal da.

Hinweise:

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Wu Chang Shuo (1844-1927)